Our Code of Conduct 

DOING THE RIGHT THINGS RIGHT

ENCONA bietet VDA QMC Seminare und professionelle Schulungen für Unternehmen und Mitarbeiter in Deutschland, Südafrika, den Vereinigten Staaten von Amerika und Taiwan an. Seit 1997 verfügen die deutschen Automobilhersteller und ihre Zulieferer über das Qualitäts Management Center (QMC). Aufgabe des QMC im VDA (Verband der Automobilindustrie) ist es, die Qualität in der Automobilindustrie und den Qualitätsgedanken über die gesamte Wertschöpfungskette von Herstellern, Lieferanten und darüber hinaus voranzutreiben.

Inhalte VDA QMC Lizenztrainings in Deutschland

 

ID 602 · Reifegradabsicherung für Neuteile

Hintergrund und Thematik

Die Anwendung des VDA-Standards Reifegradabsicherung für Neuteile soll eine nachhaltige Verbesserung der Qualität von Zulieferteilen bewirken. Bei dieser Methode erfolgt eine prozessbegleitende Absicherung der Produktreife bis zum Serienstart: Projekte werden segmentiert, frühzeitig bewertet und korrigiert. Darüber hinaus wird ein einheitliches Konzept zur Zusammenarbeit und Kommunikation in komplexen Produktentstehungsprojekten mit vielen Beteiligten in der Lieferkette angeboten.

Für die Implementierung dieses Standards in der Automobil- und Zulieferindustrie sind Kenntnisse und Kompetenzen in unterschiedlichen Funktionen der Unternehmen erforderlich. In dieser zweitägigen Schulung vermitteln wir das entsprechende Fachwissen.

Zielgruppe

Angesprochen sind QS-Mitarbeiter/innen, Produktmanager/ innen, Projektleiter/innen in der Produktentwicklung, Produktplaner/innen, Verantwortliche und Sprecher/innen von funktions- und unternehmensübergreifenden Entwicklungsteams, Bauteilverantwortliche, Kundenteam- und Projektleiter/innen der Zulieferer sowie Key Account Manager/innen.

Ziele

Den Teilnehmer/innen werden die im Produktentstehungsprozess erforderlichen Kenntnisse über die Reifegradmethode (Bewertung, Inhalte, Steuerung und Berichtssystematik) vermittelt. Dabei wird im Einzelnen auf die Ausgangssituation und Historie eingegangen sowie auf Methoden und Grundlagen der Reifegradabsicherung. Darüber hinaus werden die Messkriterien detailliert im Workshop-Modus durchgearbeitet. Zusätzlich werden Erfolgs- und Negativbeispiele aus Unternehmen vorgestellt sowie typische Interessenkonflikte angesprochen. Es werden die Rollen der Teilnehmer/innen am runden Tisch sowie Chancen der Zusammenarbeit erläutert.

Konzept und Methodik

In der Schulung wechseln sich Fachvortrag und Gruppenarbeiten ab, die den Transfer des Gelernten in die eigene Arbeitspraxis unterstützen. Besonderes Augenmerk liegt auf den Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmer/ innen und dem/der Trainer/in.

Teilnahmevoraussetzungen

Die Teilnehmer/innen sollten über Grundkenntnisse der Projektarbeit, des Produktentstehungsprozesses (PEP) und/oder der Bauteilequalifizierung verfügen.

Qualifikationsbescheinigung

Nach bestandener Lernkontrolle erhalten die Teilnehmer/innen eine Qualifikationsbescheinigung.

Begleitmaterial

VDA-Band Reifegradabsicherung für Neuteile

 

ID 221 · IATF 16949 – Qualifizierung zum/r 1st/2nd party Auditor/in mit zertifiziertem Abschluss – Wochenschulung

Hintergrund und Thematik

Die Konformität mit der IATF 16949 gilt als Voraussetzung für die Aufnahme in den Lieferantenstamm der Automobilhersteller. Bei der Vorbereitung auf die Zertifizierung müssen sich die Verantwortlichen in einem Unternehmen mit der konkreten Umsetzung der Anforderungen auseinandersetzen.

Dabei ist die Kompetenz von Auditor/innen der IATF 16949 von entscheidender Bedeutung: Zum einen, weil sie im eigenen Unternehmen die Anforderungen der IATF 16949 zielgerichtet umsetzen und die Wirksamkeit der Qualitätsmanagementmaßnahmen beurteilen müssen. Zum anderen, damit sie ihre Lieferanten hinsichtlich der Konformität ihres QM-Systems nach IATF 16949 überprüfen können. Dies beinhaltet auch den kompetenten Umgang mit den jeweiligen Methoden, wie die IATF 16949 als Forderung deutlich herausstellt. Dabei ist die effiziente Herangehensweise während der Audits ein wichtiger Erfolgsfaktor, weshalb auch typische Auditsituationen entlang der Automotive Core Tools behandelt werden.

Diese Wochenschulung bietet die Möglichkeit, die Qualifizierung zum/r 1st/2nd party Auditor/in der IATF 16949 kompakt in sechs Tagen zu erlangen. Durch die ruhige Atmosphäre ausgesuchter Veranstaltungshotels wird der Rahmen für eine ideale Vorbereitung auf die Prüfung geschaffen.

Zielgruppe

Angesprochen sind QM-Leiter/innen bzw. QM-Mitarbeiter/innen oder interne/externe Systemauditor/innen mit Kenntnissen zur ISO 9001 und Auditerfahrung in der Automobilindustrie.

Ziele

Im Fokus steht die Vermittlung von Fachwissen, das den Teilnehmer/innen die selbständige Durchführung von 1st/2nd party Audits nach den Anforderungen der IATF 16949 ermöglicht. Hierbei werden zunächst die Themen Prozessmanagement und der prozessorientierte Ansatz in der Automobilindustrie behandelt. Die Teilnehmer/innen lernen die wesentlichen Inhalte der ISO 19011 sowie Aufbau und Struktur der IATF 16949 und deren Forderungen inkl. ISO 9001 kennen und erhalten Einblick in die IATF 16949-Zertifizierungsvorgaben.

Darüber hinaus trainieren die Teilnehmer/innen typische Auditsituationen im Kontext der Automotive Core Tools, wobei eine efiiziente Herangehensweise im Fokus steht. Sowohl die Bewertung der fachlich korrekten Anwendung der jeweiligen Methoden als auch die fallspezifische Bewertung typischer Situationen sind zentraler Bestandteil der Schulung.

1st/2nd party Auditor/innen der IATF 16949 sind in der Lage, intern und bei ihren Lieferanten selbstständig IATF Systemaudits durchzuführen. Durch die Prüfung mit Zertifikatsabschluss können die Teilnehmer/innen ihr Wissen von unabhängiger Seite bestätigen lassen. Zudem bietet das Zertifikat den Nachweis einer aktuellen und gültigen Qualifikation, um die Anforderungen der Kunden oder Lieferanten in Bezug auf die Auditorenkompetenz IATF 16949 zu erfüllen.

Konzept und Methodik

Der Wechsel zwischen Fachvortrag sowie Einzel-, Gruppen- und Fallstudienarbeit ermöglicht es, in geeigneten Lernschritten die Kenntnisse zur IATF 16949 und zur ISO 9001 und zu den einzelnen Core Tools (RGA/APQP, VDA 2/PPAP, FMEA, VDA 5/MSA, Cmk/Ppk/CpK/SPC und 8D) zu erweitern und anzuwenden. Der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Anwendung durch die Teilnehmer/innen.

Am Prüfungstag wird den Teilnehmer/innen eine schriftliche Prüfung mit 40 Fragen gereicht, von denen mindestens 70 % richtig beantwortet werden müssen. Darüber hinaus haben angehende IATF 16949 1st/2nd party Auditor/innen eine mündliche Prüfung zu bestehen, in der aus einem Szenario heraus die Risiken/Abweichungen erkannt und den Anforderungen der IATF 16949 und ISO 9001 zugeordnet werden müssen. Für die Vorbereitung sind die im Rahmen der besuchten VDA-Schulungen gereichten schriftlichen Hilfsmittel (inkl. Normenbände) zugelassen und müssen eigenständig zum Prüfungstag mitgebracht werden.

Teilnahmevoraussetzungen

Eine Zulassung zur Wochenschulung wird erst nach erfolgreicher Antragsprüfung gewährt. Voraussetzungen sind eine Auditorenqualifikation zum/r internen Auditor/in nach ISO 9001:2015, mindestens drei vollumfängliche interne Systemaudits nach ISO 9001 in den letzten drei Jahren und mindestens zwei Jahre angemessene praktische Vollzeiterfahrung in der Automobilindustrie. Fachkenntnisse der Automotive Core Tools sind von Vorteil. Die Teilnehmer/innen erhalten für ihr Selbststudium ein Literaturverzeichnis, um sich im Vorfeld das nötige Basiswissen anzueignen.

Zertifikat und Auditorenkarte

Nach bestandener Prüfung erhalten die Teilnehmer/innen ein Zertifikat mit registrierter Nummer in Verbindung mit einer Auditorenkarte sowie den dazugehörigen Eintrag in die Datenbank des VDA QMC.

Begleitmaterial

QM-Systemstandard IATF 16949

VDA QMC Normensammlung

DIN EN ISO 9000, 9001, 9004 und 19011

 

NEU · ID 240 · IATF 16949 – Workshop zur Re-Qualifizierung für 1st/2nd party Auditor/innen

Hintergrund und Thematik

Die Konformität mit der IATF 16949 gilt als Voraussetzung für die Aufnahme in den Lieferantenstamm der Automobilhersteller. Bei der Vorbereitung auf die Zertifizierung müssen sich die Verantwortlichen in einem Unternehmen mit der konkreten Umsetzung der Anforderungen auseinandersetzen.

Dabei ist die Kompetenz von Auditor/innen der IATF 16949 von entscheidender Bedeutung: Zum einen, weil sie im eigenen Unternehmen die Anforderungen der IATF 16949 zielgerichtet umsetzen und die Wirksamkeit der Qualitätsmanagementmaßnahmen beurteilen müssen. Zum anderen, damit sie ihre Lieferanten hinsichtlich der Konformität ihres QM-Systems nach IATF 16949 überprüfen können.

Laut ISO 19011 sind Auditor/innen dazu angehalten, ihre Kompetenz ständig zu verbessern. Hierzu gehört auch die berufliche Weiterbildung, zum Beispiel durch Selbststudium und Schulungen. Die Gültigkeit von Zertifikaten ist daher bewusst zeitlich begrenzt, damit sich Auditor/innen zum Erhalt ihrer Qualifikation einer entsprechenden Weiterbildungsmaßnahme unterziehen.

Zielgruppe

Dieser eintägige Workshop ist für 1st/2nd party Auditor/ innen der IATF 16949 konzipiert, die bereits ein Zertifikat besitzen, aber nicht über genügend Auditpraxis verfügen oder die eine vergleichbare IATF-Qualifikation besitzen und gleichzeitig über genügend Auditpraxis verfügen. In jedem Fall ist zusätzlich das Absolvieren der „IATF 16949 – Prüfung zur Re-Qualifizierung für 1st/2nd party Auditor/innen“ ID 255 erforderlich, um ein Zertifikat zu erhalten.

Ziele

Im Fokus dieses Workshops stehen Erfahrungsaustausch und Ausbau der Auditorenkompetenz. Schwerpunkte bilden dabei die Inhalte der ISO 19011, der IATF 16949 und deren Forderungen inkl. der SI's und FAQ's sowie typische Bereiche, die in der Umsetzung häufig noch Potenziale bieten. Zudem werden im Rahmen einer moderierten Diskussion gesammelte Erfahrungen sowie Themen aus den Reihen der Teilnehmer/innen zur Umsetzung der IATF 16949 diskutiert. 

 

Konzept und Methodik

Dieser Workshop wird nach einem kurzen Fachvortrag zur Impulsgebung in Form einer moderierten Diskussion durchgeführt. Dabei liegt besonderes Augenmerk auf den Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmer/innen und mit dem/der Trainer/in. Die Standards bzw. Normenbände IATF 16949 und ISO 9001-Familie müssen eigenständig zur Schulung mitgebracht werden.

Teilnahmevoraussetzungen

Teilnehmer/innen an dieser Schulung müssen ein VDA-Zertifikat IATF 1st/2nd party oder eine vergleichbare IATF-Auditorenqualifikation besitzen.

Teilnahmebescheinigung

Zum Abschluss erhalten die Teilnehmer/innen eine Teilnahmebescheinigung.

 

ID 255 · IATF 16949 – Prüfung zur Re-Qualifizierung für 1st/2nd party Auditor/innen

Hintergrund und Thematik

Die Konformität mit der IATF 16949 gilt als Voraussetzung für die Aufnahme in den Lieferantenstamm der Automobilhersteller. Bei der Vorbereitung auf die Zertifizierung müssen sich die Verantwortlichen in einem Unternehmen mit der konkreten Umsetzung der Anforderungen auseinandersetzen. 

Dabei ist die Kompetenz von Auditor/innen der IATF 16949 von entscheidender Bedeutung: Zum einen, weil sie im eigenen Unternehmen die Anforderungen der IATF 16949 zielgerichtet umsetzen und die Wirksamkeit der Qualitätsmanagementmaßnahmen beurteilen müssen. Zum anderen, damit sie ihre Lieferanten hinsichtlich der Konformität ihres QM-Systems nach IATF 16949 überprüfen können.

Laut ISO 19011 sind Auditor/innen dazu angehalten, ihre Kompetenz ständig zu verbessern. Hierzu gehört auch die berufliche Weiterbildung, zum Beispiel durch Selbststudium und Schulungen. Die Gültigkeit von Zertifikaten ist daher bewusst zeitlich begrenzt, damit sich Auditor/innen zum Erhalt ihrer Qualifikation einer entsprechenden Weiterbildungsmaßnahme unterziehen.

Zielgruppe

Diese Prüfung ist ausschließlich für 1st/2nd party Auditor/innen der IATF 16949 konzipiert, die bereits ein VDA-Zertifikat IATF 16949 oder eine vergleichbare IATF-Qualifikation besitzen. Je nach Voraussetzungen kann auch die Teilnahme an dem eintägigen Workshop zur Re-Qualifizierung (ID 240) erforderlich sein.

Ziele

 

1st/2nd party Auditor/innen der IATF 16949 sind in der Lage, intern und bei ihren Lieferanten selbstständig IATF Systemaudits durchzuführen. Durch diese Prüfung mit Zertifikatsabschluss können die Teilnehmer/innen ihre Fertigkeiten von unabhängiger Seite erneut bestätigen lassen. Zudem bietet das Zertifikat den Nachweis einer aktuellen und gültigen Qualifikation, um die Anforderungen der Kunden oder Lieferanten in Bezug auf die Auditorenkompetenz IATF 16949 zu erfüllen.

 

Konzept und Methodik

 

Die Prüfung findet in Form einer Auditsimulation statt, wobei der fachliche Schwerpunkt auf den SIs und FAQs liegt. Im Fokus steht die Beurteilung der Auditorenkompetenz, d. h., die Bewertung ist stärker auf das Auftreten als Auditor/in im Rahmen der Simulation ausgerichtet. Am Prüfungstag sind die im Rahmen der besuchten VDA-Schulungen gereichten schriftlichen Hilfsmittel (inkl. Normenbände) zur Auditvorbereitung zugelassen und müssen eigenständig zum Prüfungstag mitgebracht werden. Weitere Informationen über den Ablauf und zur Vorbereitung werden rechtzeitig im Vorfeld an die Prüfungsteilnehmer/innen kommuniziert.

 

Teilnahmevoraussetzungen

 

Eine Zulassung zur Prüfung wird erst nach erfolgreicher Antragsprüfung gewährt. Voraussetzungen sind ein VDA-Zertifikat IATF 16949 1st/2nd party sowie entsprechende Nachweise von durchgeführten Audits.

 

Zertifikat und Auditorenkarte

Nach bestandener Prüfung erhalten die Teilnehmer/innen ein neues Zertifikat mit registrierter Nummer in Verbindung mit einer Auditorenkarte sowie den dazugehörigen Eintrag in die Datenbank des VDA QMC.

 

ID 321 · VDA 6.3 – Qualifizierung zum/r Prozess-Auditor/in mit zertifiziertem Abschluss – Wochenschulung

Hintergrund und Thematik

Das Prozessaudit VDA 6.3 ist eine wirksame Vorgehensweise zur Beurteilung von Prozessen im Zusammenhang mit der Planung und Herstellung von Produkten. Sie werden meist vor Serienfreigabe innerhalb des Unternehmens oder bei Lieferanten durchgeführt, leisten aber auch bei vorhandenen Fertigungslinien einen wichtigen Beitrag zur Prozessoptimierung. Zudem ist die Potenzialanalyse - als Teil des VDA 6.3 - ein erprobtes Mittel zur Auswahl neuer Lieferanten.

Die dritte, vollständige Überarbeitung des VDA 6.3-Standards im Jahr 2016 hatte vor allem das Ziel, den Standard zu vereinfachen und zu vereinheitlichen, um ihn so praxisnäher und internationaler zu gestalten. Mit den neuen Vorteilen ist die weltweite Bedeutung des VDA 6.3 gestiegen, zudem kann der Prozessauditstandard nun auch für weitere Branchen wie z. B. Maschinenbau und Windkraft angewandt werden.

Um VDA 6.3-Prozessaudits durchführen zu können, sind umfassende Kenntnisse, Erfahrungen und Kompetenzen notwendig, daher ist die Qualifizierung relevanter Personen unumgänglich. Mit diesem Angebot sprechen wir die Personen aus Unternehmen an, die kompakt innerhalb von fünf Tagen ihre Qualifikation zum/r Prozess-Auditor/in VDA 6.3 erreichen möchten. 

Zielgruppe

Diese fünftägige Qualifizierung richtet sich an Mitarbeiter/innen aus den QM-Bereichen der Unternehmen mit der Aufgabe, Prozessaudits in der eigenen Organisation (intern) oder in der Lieferkette (extern) durchzuführen, sowie an externe Auditor/ innen (Einsatz als Dienstleister).

Ziele

Unter Berücksichtigung des prozessorientierten Ansatzes und entsprechender kundenspezifischer Anforderungen werden in dieser Schulung die Grundlagen für Prozess-Auditor/innen nach VDA 6.3 zur ganzheitlichen Anwendung in der Automobilindustrie vermittelt. Dies umfasst allgemeine Anforderungen, Methoden, Grundsätze, das Bewertungsschema und die Risikoanalyse. Weiterhin wird der zu Grunde liegende Fragenkatalog anhand der zugeordneten Prozesselemente komplett (P1–P7) erläutert, sodass die Teilnehmer/innen durch das Prozessaudit entlang der Lieferkette entsprechende Risiken identifizieren und entsprechende Potenziale aufzeigen können. Ziel ist es, eine belastbare Bewertung abzusichern. Zusätzlich wird in der Schulung der Verhaltenskodex für Prozess-Auditor/innen erläutert sowie die aktuellen SIs und FAQs vorgestellt.

Zertifizierte VDA 6.3 Auditor/innen sind in der Lage, intern und bei Ihren Lieferanten selbstständig Prozessaudits durchzuführen. Nach Bestehen der Prüfung erhalten die Teilnehmer/innen ein Zertifikat und eine Auditorenkarte, die den Nachweis ihrer aktuellen und gültigen Qualifikation bestätigen. Damit erfüllen sie die Anforderungen der Kunden oder Lieferanten in Bezug auf Ihre Auditorenkompetenz.

Konzept und Methodik

In der Schulung wechseln sich Fachvortrag, Übungen und Fallbeispiele ab, die den Transfer des Gelernten in die eigene Arbeitspraxis unterstützen. Besonderes Augenmerk liegt auf den Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmer/innen und dem/der Trainer/in.

Am Prüfungstag wird den Teilnehmer/innen eine schriftliche Prüfung mit 40 Fragen gereicht, für die sie 60 Minuten Zeit haben. Darüber hinaus haben angehende VDA 6.3 Auditor/innen eine mündliche Prüfung zu bestehen, die aus einem Interview (20 Minuten) und einer Vorbereitungsphase (30 Minuten) besteht. Für die Vorbereitung sind die im Rahmen der besuchten VDA-Schulungen gereichten schriftlichen Hilfsmittel (inkl. VDA 6.3) zugelassen und müssen eigenständig zum Prüfungstag mitgebracht werden.

Teilnahmevoraussetzungen

Eine Zulassung zur Wochenschulung erfolgt erst nach erfolgreicher Antragsprüfung. Nachzuweisen sind dabei eine mindestens dreitägige Auditorenqualifikation auf Basis DIN EN ISO 19011 (z. B. VDA-Auditor/in) sowie mindestens fünf Jahre Industrieerfahrung, davon mindestens zwei Jahre im QM.

Als neue Voraussetzung ist außerdem ein Nachweis über die Fachkenntnisse zu den Automotive Core Tools gefordert. Anerkannt werden die Schulung „Automotive Core Tools für System und Prozess-Auditor/innen“ (ID 417) bzw. die VDA-Qualifikation „Automotive Core Tools Professional“ (ID 415, 416 und ggf. 450). Alternativ ist der Nachweis über eine mindestens zweitägige Schulung der automobilspezifischen Werkzeuge eines anderen Schulungsanbieters zu erbringen sowie das Bestehen eines Online-Quiz zu den automobilspezifischen Werkzeugen erforderlich. Bei Nichtbestehen des Quiz muss die Schulung „Automotive Core Tools für System- und Prozess-Auditor/innen“ (ID 417) absolviert werden. Die genauen Anforderungen entnehmen Sie bitte dem Antragsformular auf unserer Internetseite www.vda-qmc.de/aus-und-weiterbildung/antragsformulare.

Zertifikat und Auditorenkarte

Nach dem Bestehen der schriftlichen und mündlichen Prüfung erhalten die Teilnehmer/innen ein Zertifikat mit registrierter Nummerierung sowie eine entsprechende Auditorenkarte und den dazugehörigen Eintrag in die Datenbank des VDA QMC.

Begleitmaterial

VDA-Band 6.3 Für die aktuelle Ausgabe des VDA 6.3-Prozessaudits wurde ein neues Auswerte- und Dokumentationstool als Web-Applikation entwickelt. Anwender/innen können das VDA 6.3 Analysis Tool über den VDA QMC Webshop erwerben: www.webshop.vda.de/qmc

 

ID 341 · VDA 6.3 – Workshop für zertifizierte Prozess-Auditor/innen

Hintergrund und Thematik

Um VDA 6.3-Prozessaudits durchführen zu können, sind umfassende Kenntnisse, Erfahrungen und Kompetenzen notwendig, daher ist die Qualifizierung relevanter Personen unumgänglich. Nach abgeschlossener, erfolgreicher Ausbildung zum/r Prozess-Auditor/in VDA 6.3 stellt sich die Frage der kontinuierlichen Weiterentwicklung: Immer wieder ergeben sich bei der Auditdurchführung in der Praxis Situationen, in denen der Umgang mit oder die angemessene Bewertung von Anforderungen Unsicherheiten erzeugt. Diese Schulung bietet die Möglichkeit, Situationen aus dem Audit-Alltag zusammen mit den Teilnehmer/innen und einem/r Expert/in zu diskutieren und Angemessenheit und Anwendungen von Anforderungen und Bewertungen zu bestimmen.

Zielgruppe

Angesprochen sind zertifizierte Prozess-Auditor/innen VDA 6.3 (2016).

Ziele

In diesem eintägigen Workshop haben Teilnehmer/innen die Gelegenheit, ihre Kompetenz als Prozess-Auditor/in zu stärken, ihre Erfahrungen aus der täglichen Praxis auszutauschen und die Anwenderkenntnisse weiterzuentwickeln. Die Teilnehmer/innen erhöhen so ihre Sicherheit bei der Anwendung von Prozessaudits und erhalten Anregungen für die weitere persönliche Entwicklung.

Konzept und Methodik

Die als Workshop konzipierte Schulung setzt auf praxisnahe Anwendung des Prozessaudits als Instrument zur Schwachstellenanalyse in Kombination mit Risikoabschätzungen und als Basis für Verbesserungsmaßnahmen. Im theoretischen Teil wird schwerpunktmäßig auf die Themen Auditvorbereitung und Auditplanung sowie auf die Bewertung eingegangen. Hierzu wird auch die Anwendung des VDA 6.3 Analysis Tool besprochen. Im praktischen Teil werden die Auditvorbereitung, Auditplanung, die Durchführung von Prozessaudits mit abschließender Bewertung und die Ergebnisdarstellung (Abschlussgespräch) in Rollenspielen und anhand von vorgegebenen Szenarien trainiert.

Teilnahmevoraussetzungen

Dieser Workshop richtet sich an bereits zertifizierte Prozess-Audior/innen VDA 6.3 (2016), die für die Verlängerung ihrer Auditorenqualifikation nicht die erforderliche Anzahl an Prozessaudits nachweisen können. Für die Effizienz des Workshops ist es zudem erforderlich, dass die Teilnehmer/innen über umfassende Kenntnisse des VDA 6.3 Fragenkatalogs un der bewertungsrelevanten Forderungen verfügen.

Teilnahmebescheinigung

Nach Abschluss erhalten die Teilnehmer/innen eine Teilnahmebescheinigung.

 

Automotive Core Tools Professional

- Beschreibung folgt

 

ID 417 · Automotive Core Tools für Prozess- und System-Auditor/innen

 

Hintergrund und Thematik

Um eine hohe Ausgangsqualität der Auditaktivitäten in den Unternehmen und der gesamten Lieferkette zu gewährleisten bedarf es einer entsprechenden Kompetenz der eingesetzten Auditor/innen zu den jeweiligen Methoden. Die IATF 16949 stellt diese Forderung an die Kompetenz der Auditor/innen zudem deutlich heraus. Dabei ist die effiziente Herangehensweise während der Audits ein wichtiger Erfolgsfaktor. Diese Schulung beschäftigt sich mit typischen Auditsituationen entlang der Automotive Core Tools.

Zielgruppe

Diese zweitägige Schulung richtet sich an ausgebildete VDA 6.3 Prozess-Auditor/innen, die eine Verlängerung beantragen möchten sowie an angehende VDA 6.3 Prozess- und IATF-System-Auditor/innen, die eine Qualifizierung anstreben.

Ziele

Die Teilnehmer/innen bauen ihre fachliche Kompetenz aus und vertiefen ihr Wissen anhand typischer Auditsituationen im Kontext der Qualitätsmethoden. Dabei steht eine effiziente Herangehensweise im Fokus. Sowohl die Bewertung der fachlich korrekten Anwendung der jeweiligen Methoden als auch die fallspezifische Bewertung typischer Situationen sind zentraler Bestandteil der Schulung.

Konzept und Methodik

In der Schulung wechseln sich der fachliche Input zu den einzelnen Core Tools (RGA/APQP, VDA 2/PPAP, FMEA, VDA 5/MSA, Cmk/PpK/CpK/SPC und 8D) mit den Arbeitsaufgaben, Einzelübungen sowie Gruppenarbeiten zu typischen Beispielen ab. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Qualitätsmethoden, die für die deutsche Automobilindustrie ausschlaggebend sind. Die praktische Anwendung durch die Teilnehmer/innen steht dabei im Vordergrund. 

Teilnahmevoraussetzungen

Für die Teilnahme an dieser Schulung sind gute Fachkenntnisse der Automotive Core Tools erforderlich. Teilnehmer/innen können der nachfolgenden Auflistung von Qualitätsmethoden entnehmen, welche Tools in der Schulung behandelt werden. Zur Vorbereitung auf die Schulung wird empfohlen, das Fachwissen mit den entsprechenden Quellen aufzufrischen, sofern dies erforderlich ist: 

Methode                                                                                           Quelle   

Qualitätsvorausplanung / Produktentstehungprozess              VDA-Band Reifegradabsicherung für Neuteile (RGA)

Fehler-Möglichkeits- und Einfluss-Analyse (FMEA)                   AIAG & VDA FMEA-Handbuch und 
sowie Besondere Merkmale                                                          VDA-Band Besondere Merkmale


Statistische Bewertung von Messsystemen (MSA)                     VDA-Band 5 Prüfprozesseignung
 

Bemusterungs-Verfahren                                                               VDA-Band 2: Produktionsprozess- und Produktfreigabe (PPF)

Control Plan / Produktionslenkungsplan (PLP)                            IATF 16949

Problemlösungstechnik                                                                  VDA-Band 8D - Problemlösung in 8 Disziplinen

Qualifikationsbescheinigung

Nach Bestehen der Lernkontrolle erhalten die Teilnehmer/innen eine Qualifikationsbescheinigung.

 

ID 318 · VDA 6.5 – Qualifizierung zum/r Produkt-Auditor/in

Hintergrund und Thematik

Das Produktaudit ist in der Automobilindustrie eine besonders wichtige Methode zur Sicherung der Produktqualität. VDA 6.5 ist ein Leitfaden für das Management von Produktauditprogrammen, der den Unternehmen erlaubt, eine an die eigenen Produkte angepasste Systematik zu entwickeln.

Mit einem VDA 6.5-Produktaudit kann man Kundenwünsche identifizieren, Produkte diesbezüglich überprüfen und eventuelle Verbesserungsmaßnahmen einleiten. Damit ist VDA 6.5 ein effizientes Werkzeug zur Weiterentwicklung des QM-Systems und der Produkte eines Unternehmens. Für die Umsetzung benötigt man gut ausgebildete Produktauditor/innen, die in dieser Qualifizierung das spezifische Know-how erlangen können.

Zielgruppe

Angesprochen sind Personen, die Produktaudits planen und / oder Produktaudits in Unternehmen durchführen.

Ziele

In dieser eintägigen Schulung erlernen die Teilnehmer/innen den Aufbau von Auditprogrammen und den Ablauf eines Produktaudits – von der Planung und Durchführung bis hin zur Nachbereitung, Berichterstattung und den einzuleitenden Korrekturmaßnahmen. Dabei werden Methoden vermittelt, wie mögliche Risiken und Verbesserungen der Produkte erkannt werden können, um nachhaltig die Reklamationsquote zu verringern.

Konzept und Methodik

Im Unterricht wechseln Fachvortrag, Diskussion und Erfahrungsaustausch miteinander ab.

Teilnahmevoraussetzungen

Die Teilnehmer/innen sollten bereits über Kenntnisse zu Produktaudits verfügen.

Qualifikationsbescheinigung

Nach bestandener Lernkontrolle erhalten die Teilnehmer/innen eine Qualifikationsbescheinigung.

Begleitmaterial

VDA-Band 6.5

 

ID 441 · FMEA - Auffrischungsworkshop zur harmonisierten AIAG-VDA FMEA

 

Hintergrund und Thematik

Lieferanten, die ihre Produkte an europäische und nordamerikanische Hersteller (OEM) liefern, sind verpflichtet, die FMEA, basierend auf den FMEA-Handbüchern von VDA und AIAG, zu bewerten. Dies führte bisher mitunter zur Erhöhung der Komplexität in Produktentwicklung und -verbesserung von Lieferanten. Die gemeinsamen Anforderungen und Erwartungen an die FMEA ermöglichen es, den Lieferanten nun die Erstellung eines einheitlichen Prozesses zur FMEA, der die Bedürfnisse und Erwartungen ihrer jeweiligen Kunden erfüllt.

Zielgruppe

Erfahrene Anwender/innen der Methode: Moderatoren/innen, Entwickler/innnen, Konstrukteure, Prozessplaner/innen sowie Mitarbeiter/innen aus Produkt- und Prozessentwicklung, Versuch, Logistik, Fertigung, Prüfplanung, Instandhaltung und Qualität. 

Ziele

Ziel des Workshops ist es, Anwender/innen der FMEA mit den Änderungen der Harmonisierung vertraut zu machen und praktische Hinweise zur Anwendung zu geben.

Konzept und Methodik

In einem Online-Quiz, für das einige Auszüge aus dem FMEA-Handbuch zur Verfügung gestellt werden, wird der Wissensstand der Teilnehmer/innen im Vorfeld des Workshops ermittelt. Danach folgt ein Präsenzworkshop inkl. Gruppenarbeiten. Acht Wochen nach dem Präsenztermin findet ein Abschluss-Webinar statt, in dem die Teilnehmer/innen miteinander kommunizieren, Erfahrungen austauschen und Fragen stellen können.

Teilnahmevoraussetzungen

Die Teilnehmer/innen sollten über fundierte Kenntnisse der FMEA verfügen, da der Workshop auf diesen aufbaut und keine Grundlagen vermittelt werden.

Teilnahmebescheinigung

Zum Abschluss erhalten die Teilnehmer/innen eine Teilnahmebescheinigung. 

Begleitmaterial

AIAG & VDA FMEA-Handbuch

 

ID 442 · FMEA - Grundlagenschulung zur harmonisierten AIAG-VDA FMEA

 

Hintergrund und Thematik

Lieferanten, die ihre Produkte an europäische und nordamerikanische Hersteller (OEM) liefern, sind verpflichtet, die FMEA, basierend auf den FMEA-Handbüchern von VDA und AIAG, zu bewerten. Dies führte bisher mitunter zur Erhöhung der Komplexität in Produktentwicklung und -verbesserung von Lieferanten. Die gemeinsamen Anforderungen und Erwartungen an die FMEA ermöglichen es, den Lieferanten nun die Erstellung eines einheitlichen Prozesses zur FMEA, der die Bedürfnisse und Erwartungen ihrer jeweiligen Kunden erfüllt.

Zielgruppe

Diese Schulung wendet sich an Einsteiger/innen sowie angehende Anwender/innen der Methode aus Produkt- und Prozessentwicklung, Versuch, Logistik, Fertigung, Prüfplanung, Instandhaltung und Qualität. 

Ziele

Ziel der Schulung ist es, Grundlagen der FMEA zu vermitteln und praktische Hinweise zur Anwendung zu geben.

Konzept und Methodik

In einem Online-Quiz, für das einige Auszüge aus dem FMEA-Handbuch zur Verfügung gestellt werden, wird der Wissensstand der Teilnehmer/innen im Vorfeld der Schulung ermittelt. Danach folgt eine Präsenzschulung mit den integrierten Einzelaufgaben und Gruppenarbeiten, unterstützt durch die fachliche Expertise des Trainers/der Trainerin. Acht Wochen nach der Schulung findet ein Abschluss-Webinar statt, in dem die Teilnehmer/innen miteinander kommunizieren, Erfahrungen austauschen und Fragen stellen können.

Teilnahmevoraussetzungen

Für die Teilnahme an dieser Schulung sind keine Voraussetzungen erforderlich.

 

Qualifikationsbescheinigung

Nach bestandener Lernkontrolle erhalten die Teilnehmer/innen eine Qualifikationsbescheinigung. 

Begleitmaterial

AIAG & VDA FMEA-Handbuch

ENCONAcademy c/o AO Enterprises, Karl-Marx-Str. 16, 15745 Wildau, Germany

E-Mail: armin.obstbaum@enconacademy.de, Tel: +49 3375286 98 37

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